EIN MODISCHER BLICK IN DEN JUNGEN OSTEN
Die heimische Modeszene hat in den vergangenen Jahren einen wahren Aufschwung erlebt. Schon lange müssen wir uns nicht mehr verstecken vor den Kollegen aus den großen Modemetropolen wie London, Berlin und Mailand. Wie aber sieht es bei unseren Nachbarn im Osten aus?
Dieser Teil Europas hat um einiges mehr zu bieten als nur kulinarische Genüsse und finanzschonende Urlaube. Die Kunst-, Kultur- und Modeszene Osteuropas boomt. Vor allem in den letzten Jahren hat sich immer deutlicher gezeigt, dass gerade Städte wie Budapest viele junge Talente, die den weltweiten Vergleich nicht scheuen müssen, hervorgebracht haben. Neben bereits international etablierten Modelabels wie Tyra Clothing (Chefdesignerin Szonja Lang machte ihren Abschluss übrigens an der Modeschule Hetzendorf in Wien!), das durch seine funktionelle, praktische aber doch sehr elegante und stylishe Urban Street Wear bekannt geworden ist, kristallisiert sich auch immer deutlicher eine Riege osteuropäischer Designtalente heraus, die einen frische Brise in die gesamteuropäische Modewelt einzubringen weiß. Allen voran Dóra Konsánszky, die mit ihrer diesjährigen, schlicht in schwarz-weiß gehaltenen, Sommerkollektion auf unabhängige trendbewusste Frauen abzielt.



Tyra Clothing, Konsanszky, Ivan Asen 22


Aquanauta, ILINX! FLIRT WITH A CHAOS!, Silvia Mladenovic
Ivan Asen 22 aus Bulgarien, Aquanatua und ILINX! FLIRT WITH A CHAOS! aus Ungarn, Silvia Mladenovic aus Serbien und all die anderen außergewöhnlichen Talente aus dem Osten Europas werden heuer beim MODEPALAST dem Publikum einen völlig neuen Blick auf Mode und vielleicht auch den ehemaligen Ostblock werfen lassen.
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Benjamin Quirico

