Vor wenigen Jahren noch eine Nische für die kleine Fraktion der belächelten „Ökos“ hat die grüne Mode mittlerweile Einzug in viele Kleiderschränke gefunden. Mit Strickjacken und Filzpatschen hat das allerdings wenig zu tun, wie auch der MODEPALAST 2010 wieder bewiesen hat. Der Themenschwerunkt GREEN traf den Puls der Zeit und wird beim MODEPALAST 2011 wieder aufgegriffen. Anspruchsvolle Konsumenten wollen nicht nur im Kühlschrank biologisch und fair produzierte Produkte – auch der Kleiderschrank will ethisch korrekt sein. Die Modebranche hat dieses Bewusstsein aufgegriffen und gefördert und nicht nur zahlreiche neue, grüne Labels sprießen aus dem Boden, auch bestehende Labels steigen teilweise oder ganz auf biofaire Stoffe um.
Dass den grünen Weg zu gehen sicher nicht die einfachste Wahl ist und wir erst am Anfang eines Umdenkens stehen war auch Teil einer Diskussionsrunde im Rahmen des MODEPALAST 2010.
Es diskutierten Frans Prins (thekey.to), Magdalena Schaffrin (Designerin), Thomas Köckeritz (Kaufhaus Steffl) und Gerlinde Lang (Journalistin) unter der Moderation von Milo Tesselaar (Biorama)
VIDEO: c-tv
Trotzdem steigen immer mehr Designer um und machen es den Konsumenten einfacher faire Mode zu kaufen, ohne sich vom Stilbewusstsein verabschieden zu müssen. Die Kategorie GREEN darf beim MODEPALAST 2011 schon einige Labels mehr als noch 2010 beherbergen.
Neben Labels die ausschließlich gebrauchte Kleidung wieder verarbeiten wie Daniel Kroh Reclothings und STEINWIDDER gibt es auch eine breite Auswahl an Labels, die mit biologisch angebauten und fair gehandelten Stoffen arbeiten.

Daniel Kroh, anzüglich
Überzeugen Sie sich selbst beim MODEPALAST 2011!
Michaela Pichler

